"Wer sich der Unvollkommenheit bewusst ist, muss Großzügigkeit lernen, um damit klarzukommen."
(Christoph Müller)
Anmerkungen:
Das betrifft eigene Unvollkommenheit wie die Unvollkommenheit anderer. Zur Veranschaulichung der Umkehrschluss: Wer nicht großzügig sein kann, ist gezwungen, eigene Unvollkommenheit zu verdrängen. Bewusstsein und Großzügigkeit sind quasi unzertrennlich. Positiv ausgedrückt: Indem wir Frieden mit Unvollkommenheit schließen, ernten wir zweifach: Bewusstsein und Großzügigkeit.
Bei einigen Menschen mündet die verbleibende Sehnsucht nach Vollkommenheit darüber hinaus in eine Gottesvorstellung: Gott als Ikone der Vollkommenheit.
Siehe auch:
https://rp-online.de/politik/gesellschaftskunde/lob-der-grosszuegigkeit_aid-18000333
Fazit des Artkels:
"Letztlich ist Großzügigkeit also nicht so sehr ein Mittelmaß, kein Ausgleich zwischen Geiz und Verschwendung, sondern ein Zeichen von Freiheit."
(Dorothee Krings)